Der Online-Handel boomt und damit auch die Paketlieferungen. Der IT-Verband Bitkom hat Nutzer nach ihren Erfahrungen mit Online-Bestellungen und Lieferungen gefragt. Viele Nutzer beklagen Verspätungen.
1103 Internetnutzer ab 16 Jahren, darunter 1.055 Online-Käufer, hat der Bitkom befragt. Die Umfrage sei damit repräsentativ, teilt der Verband mit. Die Frage lautete: „Wenn Sie an Ihre vergangenen Online-Bestellungen bzw. Lieferungen denken. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?“
Als größtes Problem bezeichnen die Befragten eine verspätete Lieferung. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Online-Shopper haben dies schon einmal erlebt, davon jeder zehnte (11 Prozent) häufig und 67 Prozent selten.
Zwei Drittel (67 Prozent) haben die Erfahrung gemacht, dass das Paket beim Nachbarn oder im Paketshop abgegeben wurde und der Bote gar nicht erst bei ihnen geklingelt hat und des obwohl sie im Homeoffice gearbeitet haben und zu Hause waren. Jedem Fünften (22 Prozent) passiert dies häufig – und 45 Prozent selten.
45 Prozent ärgern sich über unfreundliche Boten – neun Prozent häufig und 37 Prozent selten. Die Jüngeren stören sich laut Umfrage daran mehr als die Älteren: Bei den 16- bis 29-Jährigen liegt dieser Anteil mit 60 Prozent der Online-Shopper, die sich über mangelnde Freundlichkeit der Lieferanten mokieren, deutlich höher als bei den Senioren ab 65 Jahren (36 Prozent), teil der Verband mit.
Auf den Balkon geworfen, in der Mülltonne deponiert oder ins Gemüsebeet gelegt: Ungewöhnliche Ablagemöglichkeiten haben Lieferanten bereits bei 38 Prozent der Online-Shopper gewählt. Bei 7 Prozent ist dies schon häufiger geschehen, bei 31 Prozent nur selten.
“Ihre Sendung wurde abgegeben bei…?” Jeder fünfte Online-Shopper (21 Prozent) hat mitunter Schwierigkeiten, undeutliche Notizen des Boten auf dem Lieferschein zu entziffern. Jedoch nur bei 3 Prozent ist dies häufig der Fall, bei 18 Prozent selten.



