Owncloud will weitermachen

In einer Pressemitteilung zeigen sich die Owncloud-Geschäftsführer Holger Dyroff und Markus Rex enttäuscht über den Weggang zahlreicher Entwickler,  weisen auf die Konsequenzen hin, wollen aber am Produkt festhalten.

Sie seien enttäuscht über den kurzfristigen Weggang der Entwickler und die Art der Trennung, auf die Kunden soll sich die Veränderung allerdings nicht auswirken. Man werde an der eigenen Idee vom “Universal File Access” festhalten, Owncloud weiterentwickeln und Support leisten. Man stelle sich “jedem sauberen Wettbewerb”, heißt es in dem Schreiben.

Zugleich weisen die Geschäftsführer auf die negativen Konsequenzen hin. Für den amerikanischen Ableger von Owncloud, die Owncloud Inc. in Lexington (Massachusetts), habe der Hauptkreditgeber die Kreditlinie gestrichen. Man sei nun nach amerikanischem Recht gezwungen, die Firma zu schließen und die acht Mitarbeiter zu entlassen, was die Firma bedauere. Die GmbH betreffe diese Veränderung aber nicht unmittelbar.

Auf die Kritik am Umgang mit der Community reagieren die Owncloud-Macher indes nur halbherzig. Sie verweisen auf die Owncloud Foundation, die gegründet worden sei, um die Community zu stärken. Auf die Kritikpunkte an deren Konstruktion, etwa das zu unterzeichnende CLA und die Stimmverteilung, gehen sie allerdings nicht ein. Die Community-Edition bleibe aber das “Rückgrat” des Unternehmens.

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