Owncloud hat für seine gleichnamige Filesharing-Suite in der Enterprise-Version die zweite Generation der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) angekündigt. Mit Version 2 werde die Möglichkeit geschaffen, Hardwareschlüssel wie Smartcards oder USB-Tokens zu verwenden.
Die als Plugin realisierte E2EE ermögliche über die Generierung von Private Key und Public Key eine Ver- und Entschlüsselung direkt bei Sender und Empfänger im Webbrowser. Die neue Option,
Hardwareschlüssel zu verwenden, auf denen ein privater Schlüssel hinterlegt ist, der den Token nie verlässt, erhöhe die Sicherheit deutlich, teilt Owncloud mit.

Owncloud-E2EE erzeugt ein Schlüsselpaar aus privatem und öffentlichen Schlüssel.
Quelle: Owncloud GmbH
Das E2EE-Plugin erleichtere auch den E-Mail-Versand von verschlüsselten Dateien. Beim Versand per Mail über das Owncloud Outlook Plugin sei dann eine zusätzliche Verschlüsselung nicht mehr nötig. Der Empfänger erhalte nach Registrierung ein individuelles Schlüsselpaar. Zudem sei es möglich, große Dateien, die beim Mailversand Probleme bereiten, zum Abruf bereitzustellen. Die Verschlüsselung durch das E2EE-Plugin gewähre dabei die Sicherheit.
E2EE in der zweiten Generation sei zusätzlich zu jeder Owncloud Enterprise Subscription ab 20 Euro pro User und Jahr beginnend mit 50 Usern erhältlich, teilt das Unternehmen mit.



