Während die meisten Linux-Distributionen sich inzwischen nicht mehr mit der SPARC-Plattform befassen, hat Oracle eine Referenzplattform namens Linux for Sparc veröffentlicht.
Der Konzern baut seine Linux for SPARC Reference Platform 1.0 auf Oracle Linux 6 und den Kernel 4.1 auf. Beide Betandteile enthalten laut dem Anbieter einige SPARC-spezifischen Optimierungen. Das 64-Bit-System erfordert eine ebensolche SPARC-CPU. Laut Oracle ist die Distribution direkt installierbar oder über den hauseigenen VM Server für SPARC. Zu den kompatiblen CPUs zählt Oracle die Serien UltraSPARC T, SPARC T4, SPARC T5, SPARC M5 und Fujitsu SPARC64-X. Support liefert Oracle für sein SPARK-Linux nicht. Fehlermeldungen sind aber auf Bugzilla erwünscht.



