Zwei neue Oracle Server realisieren eine Bandbreite von bis zu 32 GByte/s bei der Verbindung zu SSDs indem sie den SAS/SATA-Controller umgehen.
Die beiden neuen Server der Typen X5-2 und X5-2L sind Zwei-Sockel-Geräte mit Intels Xeon E5-2600 v3-CPU mit ein beziehungsweise zwei Höheneinheiten Baugröße. Neu ist eine NVM Express (NVE) getaufte Technik, die SSDs direkt anspricht und dadurch die zweieinhalbfache Bandbreite im Vergleich zur Anbindung via SAS/SATA-Controller ermöglicht. Allerdings gelingt das nicht mit beliebigen alten SSDs, die Speichermedien müssen NVE-ready sein.
Darüber hinaus braucht NVE ein so genanntes Enabling Kit, dass einen PCIe-Slot beansprucht. Damit können die neuen Server vier Laufwerksslots mit bis zu 6,4 TByte pro Slot bedienen. Oracle glaubt damit vor allem die eigenen Applikationen optimal bedienen zu können.




