Auf der Hausmesse Oracle World kündigt Oracle mit dem M7 den ersten vollständig unter seiner Regie entwickelten neuen Sparc-Prozessor an.
Der neue Prozessor ist das Herzstück einer neuen Server-Produktlinie (T- und M-Series). Neben einer Reihe von Leistungsverbesserungen (32 Cores statt 12 im M6 und mit 4,1 GHz um 15 Prozent höherer Takt) bringt er vor allem neue, in Silizium gegossene Funktionen, die Performance wie Sicherheit steigern. Darunter einen Speicherschutzmechanismus, der sich besonders bei In-Memory-Datenbanken auszahlt und Zugriffe auf geschützte Speicherbereiche verhindert. Sobald eine Applikation Speicher anfordert, generiert der Prozessor einen Key, der den Zugriff auf ausschließlich den zugeteilten Bereich erlaubt. Endet die Applikation, verfällt der Key. So soll es für Malware unmöglich werden, fremden Speicher zu überschreiben.
Dazu kommt ein in den Chip integrierter Kompressions- und Dekompressionsalgorithmus, der das Datenvolumen nahezu in Echtzeit und ohne nennenswerten Overhead verkleinert.
Update: Die in den Kommentaren genannten Fehler sind korrigiert



es heisst Silizium, nicht Silikon!
4,1 MHz? ;-)