Beim Openstack Summit in Vancouver hat sich Canonical-Chef Mark Shuttleworth gegenüber den anderen Anbietern mit Preisvergleichen in den Vordergrund getrippelt.
Mark Shuttleworth hat mit seinem Part bei der Eröffnungs-Keynote in Vancouver für Gesprächsstoff gesorgt. Bei Vergleichen der Lösungen von Canoical, Red Hat und VMware kam Shuttleworth auf der Bühne zum wenig kollegialen Schluss, dass Canonicals Openstack-Lösung bei Weitem günstiger sei als die von Red Hat. Auch VMware sei viel zu teuer. Dass Shuttleworth den Konkurrenten eine Art Fake-News Vorwurf machte und anmerkte, man solle eben nicht alles glauben was man hört, zielte er direkt auf seine Vorredner von Red Hat.

Mark Shuttleworth macht Werbung in eigener Sache. Quelle: Linux-Magazin
Dass Mark Shuttleworth seine Keynote mit einer Demo für eigene Werbezwecke ausnutzte, kommentierte Mark Collier, COO von der Openstack Foundation, anschließend mit den Worten, dass es immer schon verrückte Keynotes gegeben habe, den Unternehmen stehe es aber frei, ihre Sicht zu präsentieren.

Mark Shuttleworth vergleicht die Kosten zwischen Red Hat und Canonical. Und sieht seine Lösung deutlich günstiger. Quelle: Linux-Magazin
Mit seinem Angriff kam Shuttleworth nicht gut an. Die anderen Redner hatten zuvor eher den Geist von Open Source und Zusammenarbeit beschworen. In diversen Tweets war anschließend zu lesen, dass man Canonical nun wohl als hartren Konkurrenten behandeln müsse.



