Openstack 18 alias Rocky erweitert Ironic und Upgrade-Optionen

Die OpenStack-Community hat unter dem Codenamen Rocky Openstack 18 veröffentlicht. Die neue Version bringt Weiterentwicklungen für den Bare-Metal-Service Ironic und bei Fast-Forward-Aktualisierungen.

Dass viele Unternehmen Container direkt auf reinen Hardware-Systemen (Bare Metal) betreiben, hat die Openstack-Gemeinschaft mit Updates für Ironic aufgegriffen. Ironic sei eines der am schnellsten wachsenden OpenStack-Projekte, teilt die federführende Openstack Foundation mit. In Version 18 kommt Ironic mit erweiterten Verwaltungs- und Automatisierungsfunktionen. Dazu zählen benutzerverwaltete BIOS-Einstellungen. Die neue Funktion Conductor Groups ermöglicht unter anderem die Isolierung bestimmter Knoten auf der Grundlage ihres physischen Standortes. Die neue RAM-Disk-Implementierungsschnittstelle für plattenlose Implementierungen soll den Betreibern von HPC-Anwendungen das Erstellen von Instanzen erleichtern.

Das Lebenszyklus-Management Cyborg hat ein neues REST-API für FPGAs im Gepäck. Das neue Function-as-a-Service-Pprojekt (FaaS) Quinlin (sprich: Tschin Ling) bietet serverlose Funktionen auf OpenStack-Clouds.

Zudem ist die neue Funktion Fast Forward Upgrade (FFU) aus dem TripleO-Projekt produktionsreif. Das Fast Forward Upgrade soll Anwender das Update auf neuere Openstack-Versionen erleichtern. Die halbjährlichen Release-Zyklen von Openstack stellen einige Nutzer vor das Problem, dass sie innerhalb ihrer Update-Zyklen nicht mithalten können. Das FFU ermöglicht das Überspringen einer Version. Die aktuelle FFU-Iteration führt von Newton zu Queens, heißt es in der Ankündigung. Also von Openstack 14 auf Version 17.

Auf dem Berliner OpenStack Summit vom 13. bis 15. November steht Rock im Vordergrund.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben