OpenAI erregt Aufsehen mit einem Entlohnungssystem, das selbst über das Gehaltsniveau von Google weit hinausgeht: Im Schnitt erhält ein Mitarbeiter Aktienoptionen im Wert von 1,5 Millionen Dollar.
Verglichen mit anderen Start-ups vor einem Börsengang liegen die Verdienstmöglichkeiten um mehr als das 30fache über dem Durschschnitt und übertreffen selbst Google um ein Mehrfaches. Andere Unternehmen können hier kaum Schritt halten. Entsprechend fließt ein sehr hoher Prozentsatz der Einnahmen von OpenAI (rund 46 Prozent) in die Vergütung der Mitarbeiter und die dafür aufzuwendende Summe soll bis 2030 um noch einmal 3 Milliarden Dollar steigen.
Die Rekordgehälter sind nicht allein ein Zeichen der Wertschätzung der angestellten Ingenieure und Forscher, sondern vor allem ein Indiz für den verschärften Konkurrenzkampf um die besten Köpfe im KI-Sektor. Ingenieure mit dem nötigen Know-how für Programmierung und Training großer KI-Modelle sind rar gesät. Mit den ungewöhnlich hohen Aktienoptionen sollen sie langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Konkurrenten wie Meta haben in letzter Zeit ebenfalls versucht, mit sehr lukrativen Vergütungspaketen Mitarbeiter anderswo abzuwerben.




