Open-Stack-Anwender kommen reumütig zu VMware zurück

VMware hat die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2016 vorgestellt.

Der Gewinn stieg demnach im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 1,59 Millarden US-Dollar. Dabei wuchs das Geschäft mit der Netzwerkvirtualisierungsplattform NSX um 100 Prozent von Jahr zu Jahr und das VMware Virtual SAN (VSAN) konnte sogar um 200 Prozent zulegen. Dagegen gingen die Umsätze bei der eigentlichen Computing-Virtualisierung um 10 Prozent zurück, der Gewinn um einen Prozentpunkt in diesem Bereich. Der Plan, diese Verluste mit einem besseren Geschäft im Netzwerk- und Storage-Bereich zu kompensieren, ging aber auf.

Finanzanalysten fragten VMwares CEO Pat Gelsinger auch nach dem Konkurrenten Open Stack. Seine Antwort: “Einige unserer Kunden haben versucht, aus verschiedenen Open-Stack-Distributionen oder -Komponenten Nutzen zu ziehen und Dutzende Ingenieure damit beauftragt. Am Ende waren sie nicht in der Lage eine zuverlässige und skalierbare Umgebung auf die Beine zu stellen.” Wer mit Open Stack experimentierte, kam zu VMware zurück, so Gelsinger. “Das haben wir viele Male gesehen. Die Unausgereiftheit von Open Stack ist ein gut etabliertes Muster.”

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