Open Infrastructure Summit: Open Source ist die Innovations-Philosophie

Bei seiner Keynote zur Eröffnung des Open Infrastructure Summit in Denver hat Jonathan Bryce, Executive Director der gastgebenden Openstack Foundation (OSF) die Teilnehmer auf den Wert von Open Source für den technischen Fortschritt eingeschworen.

Open Source sei keine Marketing Initiative und kein Geschäftsmodell, sagte Bryce, es sei vielmehr eine Philosophie für Innovation. Zuul und Kata Containers sind die ersten Top-Leve-Projekte unter der Schirmherrschaft der Foundation.

In Denver steht erstmals die offene Infrastruktur im Vordergrund des Summit. Entsprechend versuchte Bryce den Wert der an dieser Infrastruktur teilnehmenden Projekte ins rechte Licht zu rücken. Für eine erfolgreiche Zukunft müsse man funktionierende Infrastruktur-Systeme durch Zusammenarbeit über Communities, Länder und Unternehmen hinweg entwickeln.

Jonathan Bryce bei der Keynote in Denver.

Zuvor gab Bryce Zahlen zum Openstack-Projekt bekannt, das mit über 100.000 Mitgliedern in nahezu jedem Land der Welt vertreten sei. Die Community habe bereits 19 Releases hervorgebracht. Open Stack zähle zu den drei aktivsten Open-Source-Projekten. IDC habe den durch Openstack erzeugten kommerziellen Marktwert auf 6,1 Milliarden geschätzt, so Bryce. 

Während der Keynote gab die Foundation auch bekannt, dass mit Kata Containers und Zuul inzwischen zwei Projekte den Status Confirmed OSF Project erlangt haben. Die Openstack Foundation führt die beiden Projekte damit ähnlich wie die Apache Foundation als Top-Level-Projekte, die über eine aktive Community verfügt, sich an Entwicklungsrichtlinien hält und eine funktionierende Organisationsstruktur aufweist.

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