Eine Open-Source-Software könnte in britischen Krankenhäusern zukünftig die elektronischen Krankenakten in der Augenheilkunde verwalten.
Wie das Open Source Observatory berichtet, zeigen Krankenhäuser in Großbritannien Interesse an einer Open-Source-Software namens Open Eyes, mit der sich elektronische Patientenakten in der Augenheilkunde verwalten lassen. Entwickelt und bereits eingesetzt werde das Ganze in Moorfields Eye Hospital, kommt aber auch in den Krankenhäuser von Cardiff und Maidstone zum Einsatz, berichtet Bill Aylward, einer der Hauptentwickler der Software.
Open Eyes funktioniert Web-basiert, wird von Krankenhäuser, Institutionen und Forschungseinrichtungen in der Entwicklung unterstützt und wurde im November auf einer größeren Konferenz vorgestellt. Aktuell liegt die Software in Version 1.5 vor und ist auf ein paar Bereiche der Augenheilkunde spezialisiert. Das will man aber ausweiten: Aylward startet mit anderen zusammen eine Firma, die Support für das System liefern will und bei der Installation hilft. Man möchte die Software künftig für sämtliche Fälle der Augenheilkunde nutzbar machen.




