Online-Bankräuber mit Millionenbeute

Mit einer ausgeklügelten Malware-Attacke haben Hacker Banken in mehr als 30 Ländern angegriffen und dabei Hunderte Millionen erbeutet

Den Raubzug machten jetzt Forscher der Sicherheitsfirma Kaspersky Lab gegenüber der New York Times bekannt. Danach waren mehr als 100 Geldinstitute in über 30 Ländern betroffen, vor allem in Russland, aber auch in Europa und den Vereinigten Staaten. Es handelt sich wahrscheinlich um den größten Bankraub der Geschichte. Aufgrund entsprechender Abmachungen mit den Banken kann Kaspersky deren Namen nicht nennen, hat aber Beweise, dass mindestens 300 Millionen US-Dollar gestohlen wurden — die Summe könne aber auch gut das Dreifache betragen. Die Diebe hatten sich selbst ein Limit von 10 Millionen Dollar pro Transaktiopn gesetzt und dafür einige Banken mehrfach heimgesucht.

Chris Doggett, Direktor des Kaspersky North America Office in Boston, meint, es handele sich wahrscheinlich um die mit Blick auf Taktik und Methoden ausgeklügelste Attacke, die überhaupt jemals beobachtet wurde. Den Angreifern war es gelungen, heimlich Überwachungssoftware auf Bankrechnern zu installieren. Danach hatten sie Monate und Jahre lang Geduld und spähten das Verhalten der Bankangestellten und die Sicherheitssysteme gründlich aus. Schließlich konnten sie sich als die überwachten Mitarbeiter ausgeben und in deren Namne falsche Konten anlegen und Transaktionen initiieren.

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Mac McClean
8 Jahre her

Jeder Franken, der einer Bank gestohlen wird, ist ein gut angelegter Franken. Interessant auch, dass diese Information weltweit unterschlagen wird.

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