NRW will Top-Standort für KI werden - entwickelt ethische Richtlinien

Wirtschafts- und Digitalminister Professor Dr. Andreas Pinkwart (FDP) will Nordrhein-Westfalen zum Top-Standdort für die Künstliche Intelligenz in Europa machen. Die Kompetenzplattorm KI-Plattform trage dazu unter anderem mit einem europaweit erste Prüfkatalog zur Zertifizierung von KI-Anwendungen bei.

Den Katalog entwickeln nach Angaben des Ministers bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf ein interdisziplinäres Forscherteam der Universitäten Bonn und Köln sowie des Fraunhofer IAIS in Kooperation mit dem Bun­des­­amt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Ziel dieses Prüfkatalogs sei es anhand von Zertifizierungen eine sachkundige und neutrale Bewertung von KI zu ermöglichen. Damit solle die technische Zuverlässigkeit und der verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie gewährleistet sein.

Ein weiteres Feld der Plattform KI-NRW sei der direkten Technologietransfer zwischen Forschung und Industrie. Dafür initiiere KI.NRW Flaggschiffprojekte und baue Experimentalumgebungen auf.

Geplant seien bislang Projekte in den Bereichen Mobilität, Produktion, Circular Economy, Medizintechnik und Digital Farming. Bei den Projekten sei eine Zusammenarbeit von großen Unternehmen, Mittelständlern, Start-Ups, Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Mit dem Lernlabor Data Science soll zudem eine digitale Plattform geschaffen werden, um Fachleuten in Unternehmen Technologien der Künstlichen Intelligenz interaktiv zu vermitteln, sagte Professor Dr. Stefan Wrobel, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS).

Bürger können sich bei diesen geplanten Prozessen unter https://www.digitalstrategie.nrw/digitalnrw/de/home einbringen.

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