Die Linux Foundation wächst weiter. Als jüngstes Mitglied ist jetzt der Telekommunikationsausrüster Nokia Siemens Networks beigetreten.
Das Gemeinschaftsunternehmen von Nokia und Siemens möchte mit seinem Know-How die Schnittstellenentwicklung im Bereich Carrier Grade Linux (CGL) voranbringen sowie zur Verbesserung der Interoperabilität zwischen verschiedenen Linux-Distributionen beitragen. Eine weitergehende Angleichung der CGL-Spezifikation an die Linux Standard Base ist eines der erklärten Ziele. Dafür wird Nokia Siemens Networks neben technischen Ressourcen auch finanzielle Mittel bereitstellen.
Nokia selbst ist bereits seit April Mitglied der Linux Foundation. Die Finnen sind damit und mit ihren Linux-basierten Internettablets N770 und N800 seit geraumer Zeit auf Annäherungskurs zum freien Betriebssystem. Ebenfalls im April öffnete Nokia seine Smartphone-Platform Symbian S60 für in C geschriebenen Code.
Doch nicht nur in Richtung Open Source und Linux zeigt sich die finnische Firma kooperativ: Erst gestern gaben Nokia und Microsoft bekannt, zukünftig im Segment mobiler Unterhaltung zusammenarbeiten zu wollen. Der Handyhersteller wird dafür die Kopierschutzsoftware Playready von Microsoft in seine S60-Platform integrieren.



