Den Linux-Kernel auf eine neue Version bringen, ohne das System zu Rebooten, ungefähr so wie das Ksplice macht – das ist eines der Ziele des Suse-Projektes Kgraft.
Kgraft soll, so eine Pressemitteilung von Suse, kritische Updates und Security Fixes am Kernel ohne Downtime installierbar machen. Das Projekt sei zwar derzeit erst im Prototype-Status, doch im Gespräch auf der FOSDEM beteuerten mehrere Suse-Entwickler, sie würden sich wünschen, das bis zur Open-Suse 13.2 (die erst im November kommen soll) fertig zu haben.
Wer sich bis dahin in die Thematik vertiefen will, findet in Vojt?ch Pavlíks Post mehr Informationen. Vor allem Probleme, die mit der Zeit entstehen, wenn sich beispielsweise die nachträglichen Updates häufen, oder komplexe Änderungen, die tief in den Kernel eingreifen, oder solche, die laufende Prozesse betreffen, bereiten den Developern derzeit noch Kopfzerbrechen.




