Nim 1.0 verspricht Sprachstabilität

Das Team der plattformübergreifenden Programmiersprache Nim hat Version 1.0 angekündigt. Die kompilierte Programmiersprache bringt statische Typen mit und legt den Fokus auf “Effizienz, Lesbarkeit und Flexibilität”.

So zumindest steht es in der Ankündigung von Nim 1.0. Entwickler, die die neue Sprache ausprobieren möchten, dürfen ab Version 1.0 sicher sein, das der Code trotz Neuerungen in Nim auch künftig funktionieren wird. Ein Versprechen, das etwa an das Kompatibilitätsversprechen der Go-Entwickler erinnert. Allerdings gibt es Ausnahmen: Bei schweren Sicherheitslücken in der Standardbibliothek behalten sich die Entwickler Code-Änderungen vor.

Nim kompiliert zu C, was die erzeugten Binaries portierbar macht und optimiert, den Nim profitiert von den in Jahrzehnten gesammelten Erfahrungen der C-Entwickler. Objekte in C, C++ und Objective C lassen sich einfach einbetten. Daneben bringt Nim ein Javascript-Backend mit. Die Sprache bringt zudem ein dezentrales Paketmanagement (Nimble) mit, wobei es die Pakete über Mercurial- und Git-Repositories verteilt.

Zu den Features in Nim gehört, dass Einrückungen eine Bedeutung haben, wie in Python. Die Sprache borgt sich aber auch Konstrukte von Pascal (Typenbereiche) oder Oberon (Sichtbarkeits-Marker). Nim beherrscht dabei mehrere Formen von Garbage Collection. Wer Nim testen möchte, kann dazu über “curl https://nim-lang.org/choosenim/init.sh -sSf | sh” einen Installer namens “choosenim” herunterladen. Oder er verwendet die Source-Code-Pakete oder die Binaries von der Webseite.

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