Niederlage für Support-Discounter

Die Firma Rimini Street, die Oracle- und SAP-Support mit erheblichen Abschlägen gegenüber den Preisen der Hersteller anbietet, unterlag vor Gericht gegen Oracle.

In dem Urteil, das als Rückschlag für den Third-Party-Support gewertet wird, stellt der Richter Copyright-Verletzungen mit Blick auf Oracles Datenbanken und seine Peoplesoft-Software-Suite fest. Stattdessen wurden eine Reihe von Gegenklagen Riminis zurückgewiesen, die darauf zielten, dass Oracle sich gegenüber Medien in verleumderischer Weise über Riminis Geschäftsmodell ausgelassen habe. Oracle darf demnach weiter behaupten, dass Rimini in massiver Weise sein intellektuelles Eigentum gestohlen habe.

Oracle – wie viele andere große Softwareunternehmen – generiert einen erheblichen Teil seines Gewinns aus Supportverträgen.  Es ist daher interessiert, diese Einnahmequelle nicht mit Dritten zu teilen. Ungeachtet dessen und aller Klagen ist auch das Geschäft von Rimini Street in der Vergangenheit stark gewachsen: Die Zahl der Supportverträge wuchs im letzten Quartal um 30 Prozent auf  574 und der Umsatz um 37 Prozent auf 20,4 Millionen Dollar.

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