Neustart: OSBF stellt EOS Directory online

Die Open Source Business Foundation (OSBF) hat das überarbeitete Enterprise Open Source Directory (EOS) online gestellt.

Das Webportal soll Anlaufstelle rund um Open Source Produkte und Dienstleistungen für Interessierte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sein. Unter dem EOS-Dach stecken nach Angaben des Betreibers OSBF rund 400 Open-Source-Produkte sowie qualifizierte Dienstleister und System-Integratoren.

In der Datenbank landen laut OSBF nur Projekte, die ein Expertengremium der OSBF als businesstauglich bewertet hat. Michael Kienle, der verantwortliche Vorstand der OSBF, sagt dazu: „Oberstes Ziel war es, Projekte und passende Systemintegratoren zu identifizieren, die häufig vorkommende Unternehmensanforderungen adressieren. Dabei haben wir nur solche Projekte und Produkte in das EOS-Directory aufgenommen, die sich schon im Markt bewährt haben und ein recht vollständiges Feature-Set aufweisen.“

Neben der Projektdatenbank sind im überarbeiteten EOS-Directory auch Blog zu finden. Interessierte Anbieter finden dort auch Kontaktadressen zur OSBF. Die OSBF sucht überdies auch Sponsoren für das Verzeichnis.

Die Open Source Business Foundation (OSBF) hatte das Portal im Mai übernommen. Ende 2006 als Open Source Katalog gestartet und im Jahr 2007 von Optaros dann online eingeführt, ging das EOS später an den Open-Source-Consultant Bruno von Rotz, der dem Verzeichnis von Open-Source-Projekten und -Anbietern mit dem “Advisory and Expert Board”, ein Komitee von Ratgebern und Experten zur Seite stellte. Der neue Besitzer OSBF hatte im Mai angekündigt, das Portal zur Anlaufstelle und Informationsplattform für den deutschsprachigen Raum zu machen.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben