Dell-Mitarbeiter Barton George hat in seinem Blog gleich vier neue Notebooks mit vorinstalliertem Linux angekündigt, die dieses Mal sogar RHEL zertifiziert sind. Hardwarehersteller Tuxedo installiert ab sofort auf Wunsch Ubuntu 18.04, eine Ubuntu-Budgie-Variante oder Opensuse Leap 15 – letzteres aber nicht auf jedem Rechner.
In seinem Blogbeitrag kündigt Barton George neue Modelle aus der Dell Precision-Reihe an. Das Dell Precision 3530 Mobile Workstation ist bereits weltweit zu haben, die Modelle 5530, 7530 und 7730 sollen in Kürze folgen. Interessierte Käufer müssen die Developer Edition der Geräte ordern – nur die gibt es mit vorinstalliertem Ubuntu 16.04. Darüber hinaus sind alle Geräte für Red Hat Enterprise Linux 7.5 zertifiziert, die notwendigen Treiber sind Bestandteil der Distribution.
Das 15-Zoll-Notebook Dell Precision 3530 besitzt einen Intel Core-Prozessor der achten Generation. Im Preis enthalten ist ein i5-8300H, gegen Aufpreis können Käufer auch zwischen vier weiteren leistungsfähigeren CPUs wählen. Auch bei den übrigen Komponenten stehen jeweils mehrere Alternativen bereit. Auf Wunsch packt Dell unter anderem eine Nvidia Quadro-Grafikkarte ins Gehäuse, der standardmäßig 4 GByte große Hauptspeicher lässt sich bis auf 32 GByte aufrüsten. Der 15,6 Zoll große Bildschirm löst standardmäßig mit 1366 mal 768 Pixeln auf. Mit einem entsprechenden Griff ins Portemonnaie lässt sich die Auflösung erhöhen. Das Spitzenmodell bietet 1920 mal 1080 Pixel und Touch-Bedienung.
Während Dell seine Geräte noch mit Ubuntu 16.04 LTS ausliefert, bekommt man die Tuxedo-Notebooks ab sofort auch mit Ubuntu 18.04 LTS. Alternativ steht das Derivat Ubuntu Budgie zur Wahl, das Tuxedo allerdings an seine Bedürfnisse angepasst hat. Unter anderem erscheint der Desktop im Tuxedo-Design. Im Online-Shop firmiert diese modifizierte Ubuntu Budgie-Variante unter dem Namen TUXEDO Budgie. Sie ist zudem ab sofort die einzige Alternative: Sämtliche anderen in Vergangenheit angebotenen Distributionen hat Tuxedo aussortiert. Durch diesen Schritt möchte der Hardwarehersteller vor allem den Pflegeaufwand reduzieren. Die übrigen Ubuntu-Derivate seien zudem in der Vergangenheit „um ein Vielfaches weniger“ genutzt worden.
Es gibt allerdings noch eine kleine Ausnahme: Einige ausgewählte Geräte sind optional mit Opensuse Leap 15 erhältlich. Den Anfang macht das TUXEDO InfinityBook Pro 13 v3. Käufer haben dann sogar die Wahl zwischen den Desktop-Umgebungen KDE Plasma, Gnome und Xfce.





Bei Dell gibt’s alle Businessgeräte mit Linux. Man muss nur anrufen. Leider bauen sue zuweilen die räudigen Samsung-SSDs ein, die leider mit Kernels > 4.9 kein Stück funktionieren (die Stromsparfunktion legt die Dinger schon beim Start schlafen). Daher vermutlich auch nur Ubuntu 16.04.