Neuerungen bei der Virtualisierungsbibliothek Libvirt

Libvirt, eine freie Bibliothek zur Administration virtualisierter Betriebssysteme, ist in Version 0.4.0 veröffentlicht worden.

Neu in dieser Release ist Authentifizierunng via Simple Authentication and Security Layer (SASL) beim Fernzugriff. Beim lokalen Zugriff kommt das Framework Policy-Kit zum Einsatz.

Die Bilbiothek Libvirt, auf der Werkzeuge wie Red Hats Virtual Machine Manager aufsetzen, unterstützt neben Xen auch andere Virtualisierungstechnologien wie QEMU, KVM und OpenVZ. Die neue Version erlaubt das CD-Wechseln auch unter Qemu und KVM.

Daneben haben die Entwickler die Portabilität verbessert: Die Bibliothek lässt sich dank Cygwin und Mingw auch unter Windows übersetzen. Außerdem verbesserten sie die API für die Speicher-Architektur NUMA und behoben einige Bugs.

Libvirt ist unter der LGPL lizenziert und lässt sich mit Python- und C-Programmen verwenden. Zusätzlich gibt es Libvirt-Bindings für Ruby, OCaml und Perl. Die Software steht als Quelltext-Tarball sowie als Binär- und Source-RPM zum Download bereit. Die Debian-Pakete sind derzeit noch nicht auf die neue Version aktualisiert.

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