Auf der Open Source Backup Conference in Köln stellte das Team der Open-Source-Backup-Lösung Bareos den ersten Release-Kandidaten der kommenden Version 18.2 vor.
Bareos, ein Fork des bekannten Backup-Projekts Bacula, wartet mit zahlreichen Neuerungen auf. So unterstützt Bareos schon länger die SSL/TLS-Verschlüsselung auf der Grundlage von Zertifikaten. Nun können auch Pre-Shared-Keys verwendet werden. Mit älteren Clients ist auch nach wie vor eine Kommunikation im Klartext möglich, so dass sich die Verschlüsselung schrittweise aktivieren lässt. Der Sicherheit kommt weiter zugute, dass das bisher lesbar in der Konfiguration notierte Administratorpasswort daraus verschwunden ist. Es wird nun über ein PAM-Modul abgeglichen. Auch hinter den Kulissen tut sich einiges. So wurden über 70 000 Zeilen Autoconf-Skripte durch nur 5 000 Zeilen moderneren CMake-Code ersetzt.





