IBM kündigt die bisher leistungsfähigste und technologisch am weitesten entwickelte Großrechner-Generation an: das IBM zEnterprise EC12 Mainframe-System.
IBM System z-Mainframes sind seit der Einführung des System/360 im Jahr 1964 konzipiert für Enterprise-Computing-Aufgaben. Das neue System enthält eine Reihe Technologien, die die ersten ihrer Art sind und die Schlüsselrolle der Mainframe-Plattform aufzeigen.
Der neue IBM Mainframe sei eines der sichersten Enterprise-Systeme und besitzt eingebaute Security-Einrichtungen, die die Sicherheits- und Compliance-Anforderungen verschiedener Branchen abdecken. Ebenso verfügt der zEC12-Rechner über Analytikmöglichkeiten hinsichtlich des Systembetriebs und kann annähernd in Echtzeit Workload-Monitoring und -Analyse betreiben. Mit bis zu 25 Prozent mehr Leistung pro Rechenkern, dem derzeit weltweit schnellsten kommerziell verfügbaren Chip mit 5,5 GHz und bis zu 50 Prozent erhöhter Systemkapazität ist laut Hersteller das zEC-12-System für Hybrid-Cloud-Lösungen gut geeignet.
Der Mainframe gilt schon immer als eine bevorzugte Plattform, um sensible und vertrauliche Geschäftsinformationen bereitzustellen. IBM verkündet stolz, System-z-Server seien die einzigen kommerziellen Serversysteme, die für die Sicherheitsklassifizierung Common Criteria Evaluation Assurance Level 5+ entworfen sind. Damit ließen sich viele unterschiedliche Anwendungen mit vertraulichen Daten auf einem einzelnen Mainframe-System betreiben. Das neue zEC 12 besitzt eine Reihe Security- und Privacy-Features, um Daten On-the-flight zu schützen – eine wichtige Eigenschaft im Zeitalter von Internet Banking und mobiler Clients.
So enthält das System einen manipulationsresistenten kryptografischen Koprozessor (Crypto Express 4S), der Transaktionen und sensiblen Daten absichert. Der Kryptoprozessor enthält eine neue von IBM Research entwickelte Hardware und Software, die die Sicherheitsanforderungen mehrerer Branchen und Regionen abdeckt. Beispielsweise kann er dazu konfiguriert werden, digitale HQ-Signaturen zu unterstützen, wie intelligente Pässe, Ausweise und gesetzliche Onlineanwendungen sie einsetzen. Damit lassen sich bisherige handschriftliche Unterschriften, wie von der EU und häufig im öffentlichen Sektor benötigt, ersetzen.
Die bekannten Virtualisierungseigenschaften des Mainframes befähigen laut IBM das System für den Einsatz in Private-Cloud-Umgebungen. Kunden könnten dabei tausende verteilter Systeme auf Linux auf einem zEC-12-System konsolidieren und dabei ihre IT-Betriebskosten (Strom, Fläche, Softwarelizenzen, Systems Management) deutlich senken.Beispielsweise biete das System attraktive TCA-Kosten für Linux-Konsolidierungsprojekte von Oracle Datenbank-Workloads im Vergleich zu Wettbewerbsplattformen und spare bis zu 75 Prozent an Energiekosten im Vergleich zu x86-Wettbewerbslösungen ein.
(Diese Meldung stammt vom Magazin Admin)



