Laut anonymen Informanten der New York Post plant Novell, das eigene Unternehmen in zwei Teilen zu verkaufen: Suse und den Rest.
Wie Josh Kosman von der Boulevardzeitung New York Post mit Bezug auf ungenannte, angeblich dem Prozess nahestehende Quellen berichtet, arbeite das Unternehmen an einem entsprechenden Abkommen und will den Deal in drei bis vier Wochen über die Bühne bringen. Glaubt man dem Bericht, soll ein “strategic buyer” die komplette Suse-Linux-Sparte übernehmen. Der Rest von Novell soll an einen privaten Investor gehen.
Beide Verkäufe sollen zeitgleich stattfinden und das Ende der Firma an der Börse bedeuten. Es gibt allerdings keine Angaben oder Andeutungen, wer die Käufer sind. Novell selbst wollte auch gegenüber der Redaktion von Linux New Media die Gerüchte nicht kommentieren.
Das Übernahmeangebot des Investors Elliott Associates vom März 2010 hatte Novell als zu schlecht zurückgewiesen. Das Unternehmen versprach den Aktionären aber gleichzeitig, sich um ein besseres Angebot zu kümmern. Seitdem gab es laufend Gerüchte über einen Verkauf des ehemaligen Netware-Spezialisten, der anno 2003 mit dem Kauf der Suse Linux AG ins Linux-Geschäft einstieg.



