Networkmanager 1.2.0 – mehr Sicherheit bei WLAN und IPv6

Die Entwickler des Netzwerkkonfigurationstools Networkmanager haben mit Version 1.2.0 nach über einem Jahr Entwicklungszeit eine neue Hauptversion veröffentlicht.

In der Ankündigung auf der Mailingliste der Entwickler schreibt Lubomir Rintel dem Networkmanager 1.2.0 diverse neue Funktionen zu, darunter eine verbesserte Sicherheit für WLAN-Verbindungen und IPv6. Bei Letzterem erreichen die Entwickler mehr Sicherheit durch die Anwendung der Privacy Ectensions und dem von der IETF betreuten Standard RFC7217 zum generieren von IPv6 Identifiern. Dies verhindere, dass der Nutzer bei einen Wechsel der IPv6-Netzwerke identifizierbar ist.

Für den Schutz der WLAN-Verbindungen verwendet der Networkmanager nun beim Scannen nach Access-Points zufällig generierte MAC-Adressen. Die tatsächliche Adresse kommt erst ins Spiel, wenn das Gerät mit einem Access-Point verbunden ist, heißt es in einem begleitenden Blogbeitrag zum Networkmanager 1.2.0. Die Methode der zufällig generierten Mac-Adressen darf der Anwender des Networkmanagers auch als Funktion nutzen, etwa wenn er sich mit potenziell unsicheren öffentlichen WLAN-Access-Points verbindet.

Verbesserungen in Sachen Geschwindigkeit bringe der Networkmanager auch beim Scannen nach WLAN-Verbindungen mit. Die Liste der Access-Points wachse nicht mehr auf der Performance abträgliche Länge an, wenn sich das Gerät bewegt. Neu ist auch, dass sich der Energiesparmodus der WLAN-Hardware einschalten lässt.

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