NAND-Speicher-Preise werden billiger

Wie der Marktforscher Trendforce prognostiziert könnten die Preise für NAND Flash-Speicher, wie er etwa in SSDs und SD-Karten zum Einsatz kommt, im vierten Quartal um 15 bis 20 Prozent sinken.

Grund dafür ist ein Überangebot bei schwacher Nachfrage und hohen Lagerbeständen. Da die PC-Hersteller mit Blick auf die Nachfrage im nächsten Jahr pessimistisch sind, hat nun der Abbau von Lagerbeständen oberste Priorität. Das will man mit günstigen Preisen unterstützen.

Besonders betroffen sind PC-Client-SSDs mit einer Kapazität von 512 GByte. Aber auch SSDs der Enterprise-Klasse unterliegen diesem Trend, denn auch beim Verkauf von Servern wird ein Rückgang erwartet. Auch solche SSDs könnten daher um bis zu 20 Prozent billiger werden. Bereits in den letzten Monaten war der Preis der PCI-Express-Topmodelle mit 1 TByte Kapazität von rund 150 auf um die 115 Euro gefallen. Die Preise für langsamere NVMe-Modelle mit PCIe-3.0-Schnittestelle und 512 GByte starten inzwischen bei 35 Euro.

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