Mit der Version 4.1.4 hat Apache Openoffice ein Bugfixrelease erhalten. Das Projekt bringt damit nach rund einem Jahr ein kleines Update und kämpft mit Entwicklungsnotstand.
Das Openoffice-Projekt, das sich unter der Obhut von Apache befindet, kommt nicht in die Gänge. Mit dem Minor-Release auf Version 4.1.4 wandern rund 30 Änderungen in das Büropaket, dabei wurde der 4.1.4 Zweig bereits kurz bevor dem vorangegangenen Release 4.1.3 im Oktober 2016 eröffnet.
Die vor Jahresfrist von Dennis Hamilton, dem damaligen Vorsitzenden des Apache Openoffice-Projekts angestoßene Diskussion, Openoffice abzuwickeln, dürfte jetzt wieder an Aktualität gewinnen. Zwar hatte Hamiltons Vorschlag kurzfristig für ein gesteigertes Interesse bei Entwicklern gesorgt, dieser Aufschwung hat aber nicht lang angehalten. Die Release-Manager sind einem Wechsel unterworfen, das Apache-Board ist unschlüssig, welche Kommunikationsstrategie für das Rrelease zu wählen ist. Im Sitzungsprotokoll des Boards ist von einem Blogbeitrag die Rede, oder einem Statement zu den Aktivitäten des Projekts. Das als Feature-Release vorgesehene Openoffice 4.2.0 ist nicht terminiert.



