Auf der heute in Bozen stattfindenden “Conference on Nagios and OSS Monitoring” ernennt Jan Josephson, Gründer und CEO von Op5, die Trends Virtualisierung, Cloud-Computing und Outsourcing zu Herausforderungen für das Monitoring-Business .
Als Albtraum beschreibt Josephson die Möglichkeiten von Virtualisierung und Co: “Server ein – Server aus”, nie sei es so einfach gewesen, Änderungen in der Systemlandschaft vorzunehmen, wie in den Administrationsoberflächen von Virtualisierungssoftware. Studien zeigten, dass sich beim Einsatz von Virtualisierung die Zahl der Server in Jahresfrist verdopple, sagte Josephson in seinem Vortrag. Setze das Unternehmen zusätzlich noch auf Outsorcing seiner IT-Landschaft, dann sei zu erwarten, dass ein IT-Leiter viel zu spät von einem wild gewordenen Server erfährt, von dessen Existenz er gar nichts wusste. Crashes bei Banken und Börsen seien Ausdruck von dieser schwer zu überwachenden neuen Situation.
Für die Monitoring-Spezialisten zählt der schwedische Unternehmer deshalb Virtualisierung, Cloud-Computing und Outsourcing zu den Megatrends. Kaum verwunderlich sieht Josephson seine Nagios-basierte-Lösung diesen Herausforderungen gewachsen. Dennoch appelliert er an die anwesenden Entwickler und Anwender, sich zu den genannten Problemen auszutauschen.
Josephson bezeichnete zusätzlich fehlende Long Term Maintenance, die Anbhängigkeit von wenigen Spezialisten und damit einhergehend die Komplexität von Systemen als die drei häufigsten Ursachen von Systemfehlern.




