Nach Twitter-Übernahme: Nextcloud Social als Big-Tech–freie Alternative

Berichten zufolge hat Tesla-Gründer und Milliardär Elon Musk nun Twitter für 44 Milliarden US-Dollar gekauft. Nextcloud-Gründer Frank Karlitschek will mit Nextcloud Social eine Alternative bieten, die ohne Einfluss von Tech-Milliardären funktioniert.

“Es ist inakzeptabel und eine Gefahr für die Demokratie, dass die Plattformen, auf denen sich Millionen von Menschen miteinander vernetzen, ihre Meinung äußern und sie bilden, in den Händen von Tech-Milliardären liegen”, schreibt Karlitschek. Darum habe man mit der Arbeit an Nextcloud Social begonnen, um eine Alternative anbieten zu können, wenn der Twitter- Deal abgeschlossen ist, teilt Nextcloud weiter mit. Man werde Nextcloud Social als dezentrale, föderierte, soziale Netzwerk-App für Nextcloud standardmäßig in Nextcloud ausliefern und damit unsere über 400.000 Server mit vielen zehn Millionen Nutzern erreichen, heißt es weiter.

Nextcloud-Server könnten zudem dem Fediverse beitreten. Das Fediverse sei ein zusammenhängendes und dezentralisiertes Netzwerk von unabhängig betriebenen Servern, die über den “Activity Pub”- Standard kommunizieren würden, berichtet Nextcloud. Dazu gehörten auch die Server von Mastodon, dem Open-Source-Konkurrenten von Twitter, über den die Nutzer von Nextcloud und Mastodon in Zukunft Ideen austauschen und diskutieren könnten. Nextcloud Social lässt sich über den App-Store von Nextcloud installieren.

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