Zwar ist Mozillas Bugtracker Bugzilla öffentlich zugänglich, doch auf einige sicherheitsrelevante Informationen haben nur privilegierte Nutzer Zugriff. Nach einem Einbruch schränkt Mozilla diese Zugriffe nun ein.
Man gehe wie mit allen Informationen auch mit dieser offen um, schreibt Richard Barnes in einem Blogpost. Jemandem sei es gelungen, sicherheitsrelevante Infos aus dem Bugtracker zu stehlen. Mozilla habe sofort Gegenmaßnahmen getroffen, den Account gesperrt und die ganze Sache untersucht. Offenbar fand der Einbruch bereits vor Anfang August statt.
Mozillas Sicherheitszuständige glauben, dass der Angreifer auf der Suche nach Firefox-Exploits war. So habe er eine Lücke ausgenutzt, die Mozilla am 6. August schloss. Weitere Hinweise darauf, dass das Wissen über offene Bugs gegen Firefox-Nutzer eingesetzt wurde, gebe es nicht. Die Firefox-Version vom 27. August behebe ohnehin sämtliche Probleme, von denen der Angreifer Kenntnis gehabt haben könnte.
Man werde die Sicherheitsmaßnahmen für Bugzilla überarbeiten, um Angriffe dieses Typs für die Zukunft zu verhindern. Alle User, die Zugriff auf die sicherheitsrelevanten Informationen haben, mussten ihr Passwort ändern und verwenden nun eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Zugleich hat Mozilla die Zahl der Nutzer mit solchen Zugriffen begrenzt und die damit einhergehenden Privilegien eingeschränkt.





