Die Mozilla Foundation hat den Finanzbericht für das Jahr 2014 veröffentlicht. Die Stiftung, die maßgeblich auf die Firefox Entwicklung aufbaut hat Einnahmen von rund 330 Millionen US-Dollar erzielt.
Damit legt Mozilla gegenüber dem Jahr 2013 (314 Millionen Dollar) im Umsatz deutlich zu. Firefox ist mit rund 90 Prozent Umsatzbeteiligung das Zugpferd der Stiftung.
Zum Ende des Berichtszeitraum des Finanzreports (31. Dezember 2014) lief auch der bisher als Haupeinnahmequelle ausgewiesene Vertrag mit Google aus. Mozilla setzt nun bei der Suchmaschinenvermarktung auf regionale Partner. Für die USA bedeutet dies einen Vertrag mit Yahoo, der bis 2019 laufen soll. In China ist Baidu der Partner, in Russland arbeitet Mozilla mit Yandex zusammen. Die Verträge von Mozilla mit Google und die teils im Dezember neu abgeschlossenen Kontrakte stehen mit 323 Millionen US-Dollar für rund 90 Prozent der Einnahmen. Bei den Ausgaben stehen für 2014 rund 318 Millionen US-Dollar in den Büchern, gegenüber 295 Millionen im Jahr 2013. Mozilla kann laut dem Finanzreport (PDF) auf Rücklagen in Höhe von 266 Millionen US-Dollar bauen.




