Mozilla stellt zwei Forschungsarbeiten zur Verfügung, die sich eingehend mit den Herausforderungen rund um KI-Zugang und Wettbewerb befassen.
Diese Forschungsberichte sollen zeigen, wie KI entwickelt wird, wer die Kontrolle darüber hat und welche Veränderungen notwendig sind, um ein faires und offenes KI-Ökosystem zu gewährleisten.
Die erste Arbeit namens „External Researcher Access to Closed Foundation Models“, verfasst von Esme Harrington und Mathias Vermeulen von der Datenrechteagentur AWO, befasst sich mit einem dringenden Problem: Unabhängige Forscher brauchen bessere Bedingungen für den Zugang zu und die Untersuchung von KI-Modellen, die große Unternehmen entwickelt haben. Basismodelle – die Kerntechnologie hinter vielen KI-Anwendungen – werden hauptsächlich von einigen wenigen großen Akteuren kontrolliert, die entscheiden, wer sie studieren oder nutzen darf.
Die Studie legt nahe, dass Unternehmen einen erschwinglicheren und transparenteren Zugang anbieten müssen, um die KI-Forschung zu verbessern. Darüber hinaus sollten Regierungen Forscher rechtlich schützen, insbesondere wenn sie im öffentlichen Interesse handeln und potenzielle Risiken untersuchen.
Die zweite Arbeit, „Stopping Big Tech From Becoming Big AI“, verfasst von Max von Thun und Daniel Hanley vom Open Markets Institute, wirft einen genaueren Blick auf die Wettbewerbslandschaft der KI. Gegenwärtig bauen einige wenige Tech-Giganten wie Microsoft, Google, Amazon, Meta und Apple umfangreiche Ökosysteme auf, die sie in die Lage versetzen, verschiedene Teile der KI-Wertschöpfungskette zu dominieren. Und eine Handvoll Unternehmen kontrolliert die meisten Schlüsselressourcen, die für die Entwicklung fortschrittlicher KI benötigt werden, darunter Rechenleistung, Daten und Cloud-Infrastruktur. Das Ergebnis? Kleinere Unternehmen und unabhängige Innovatoren werden von vornherein aus dem Rennen gedrängt.





