Mozilla erweitert Webthings Gateway

Version 0.9 von Mozillas Webthings Gateway verwandelt auch den Turris Omnia und den Raspberry Pi 4 in Smart-Home-Hubs.

Das Gateway von Mozilla soll es Anwendern erlauben, ihre Smarthome-Geräte aus der Ferne zu steuern. Seit der kürzlich erschienenen Version 0.9 unterstützt das Smart Home Gateway nicht nur den Raspberry Pi 4, sondern auch Turris-Omnia-Router, wenn auch noch experimentell. In diesem Fall basieren die Images auf Open WRT. Auch die Benachrichtigungen hat das Projekt in Version 0.9 überarbeitet.

Nutzer installieren die Software lokal auf ihren Geräten. Das funktioniert bei einem Raspberry Pi wie gewohnt. Der Admin schreibt zunächst ein SD-Karten-Image mit Mozillas Software und bootet sein Gerät anschießend von dieser SD-Karte. Dann meldet er sich per WLAN oder Kabelverbindung bei dem Gerät an und richtet es ein.

Remote-Access-Dienst

Über den Mozilla-Dienst Gateway Remote Access setzen die Home-Admins einen Tunnel auf, an dessen Ende das Webthings Gateway wartet. Wer dann in seinem Browser von einem beliebigen Ort der Welt eine Subdomain von Mozilla aufruft, erhält Zugriff auf das lokale Gateway und kann seine Smart-Geräte steuern. Mozillas Tunnel-Software setzt dabei unter anderem auf die Open-Source-Lösung Pagekite.

Für den Zugriff aus der Ferne setzt Mozilla ein eigenes Tunnelsystem ein.

Anfangs liefert das Webthings Gateway eine leere Webseite aus, die der Nutzer dann mit den in der Wohnung verfügbaren Geräten auffüllt. Dazu startet er einen Pairing-Prozess für diese Geräte. Zu den unterstützten Geräten gehören etwa solche, die über Zigbee und Z-Wave erreichbar sind. Dazu zählen auch smarte Glühbirnen und verschiedene Sensoren, die Türen- und Fenster steuern, Bewegungen entdecken oder die Temperatur messen.

Einige Devices, schreibt Mozilla, benötigen einen Factory Reset. Grund sei, dass sie sich mitunter bereits fabrikseitig in einem Pairing-Zustand mit zugehörigen Controllern und IoT Hubs befinden. Was die Namensgebung in der Webthings-Gateway-Oberfläche angeht, raten die Entwickler zu wiedererkennbaren Ortsbezeichnern, die deutlich machen, in welchem Zimmer sich die Sensoren tatsächlich befinden.

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