Nach fünf Jahren im Amt hat der Chef von Mozilla, Chris Beard, seinen Abschied zum Jahresende angekündigt. Er wolle eine produktive Pause einzulegen und durchatmen, bevor er sich neuen Herausforderungen widme, teilt Beard mit.
In seinem Blogbeitrag schreibt er, dass nach dieser anstrengenden, wenngleich befriedigenden Erfahrung mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wolle. Beard betont, dass die Strategie für den Firefox-Browser und die Mozilla-Produkte ganz auf Privatsphäre ausgelegten seien und auch bleiben sollen. Diese Strategie lässt sich eng mit Beards Zeit als Chef verbinden.
Er arbeite nun mit der vor ihm als Chefin bei Mozilla tätigen Mitchell Baker zusammen um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen. Mitchell Baker ist derzeit Vorstand der Mozilla-Stiftung.

Chris Beard verlässt Mozilla. Quelle: Mozilla
Sollte die Suche nach einem neuen CEO bis zum Jahresende erfolglos sein, werde Mitchell Baker das Amt interimsmäßig übernehmen. Bis dahin werde sie sich, um für Stabilität zu sorgen, stärker in die internen Angelegenheiten der Mozilla Corporation einbringen, teilt Mitchell Baker mit.

Mitchell Baker würde als Zwischenlösung einspringen. Quelle: Mozilla
Der Vorstand von Mozilla habe Tuck Richards von der Recruiting-Firma Russell Reynolds für die Suche nach einem geeigneten Kandidaten beauftragt, schreibt Mitchell Baker in einem Dankeswort an Chris Beard.




