Insys, Hersteller des im Linux-Magazin 09/2009 getesteten Linux-Routers Moros hat eine neue Firmware-Version veröffentlicht, die jetzt auch NAT auf den OpenVPN-Geräten unterstützt.
Neben kleineren Erweiterungen und Bugfixes können Admins auf dem nur 7 mal 7 mal 10 cm kleinen Gerät jetzt auch gezielt einzelne Switch-Ports deaktivieren und so eine unauthorisierten Zugriff verhindern. Aber vor allem der ohnehin schon umfangreiche OpenVPN-Bereich wurde weiter ausgebaut: Neben der verbesserten Zertifikatsverwaltung spendierten die Entwickler des komplett auf Open-Source-Software basierenden Routers mit integrierten Modem und Switch die Unterstützung für Revocation Lists, ein einfaches Monitoring des Tunnels und die Möglichkeit, Network Adress Translation auf dem Tunnel-Device zu verwenden.
Der Moros-Router ist für den Einbau im Schaltschrank in der Industrie entworfen, wo er laut Hersteller auch unter schwierigen Bedingungen von -20 bis +70° eingesetzt werden kann. Eingebaut sind der Linux-Kernel 2.6.21, OpenVPN kommt in Version 2.1.rc15 zum Einsatz und stellt einen zentralen Bestandteil des Konzeptes dar: Ein Admin in der Firmenzentrale kommuniziert immer über den verschlüsselten Tunnel mit den am angeschlossenen Geräten oder Maschinen in der Fertigungsstraße. Dabei spielt es dank OpenVPN keine Rolle, ob der Router gerade per UMTS (er verfügt über zwei GSM-Karteneinschübe), Modem, ISDN oder LAN-Uplink mit dem Internet verbunden ist.




