Monitorix 3.6.0 mit neuen Graphen

Das Monitoring-Tool Monitorix zeichnet ab Version 3.6.0 zwei neue Graphen und behebt Konflikte mit Firewalls.

Wie die Entwickler von Monitorix in ihrem Blog erklären, ist der erste neue Graph Linux-spezifisch, ein Beispiel zeigt die Abbildung aus dem Blog. Der Graph behält eine beliebige Anzahl von User-Prozessen im Auge, darunter die CPU-Auslastung, die Festplattennutzung, die geöffneten Dateien, die Thread-Anzahl und einige weitere Parameter. Der zweite Thread beobachtet die von Libvirt verwalteten virtuellen Maschinen und konzentriert sich dabei ebenfalls auf CPU, Speicher, Festplatte und Netzwerknutzung.

Prozessübersicht von Monitorix. (Quelle: http://www.monitorix.org)

Prozessübersicht von Monitorix. (Quelle: http://www.monitorix.org)

Weiterhin stecken neben Reparaturen einige neue Features in der Version. Dazu gehört eine neue Option namens “ip_default_table”, die Monitorix dazu bewegt, bestimmte Iptables-Tabellen zu verwenden, um den Netzwerk-Traffic zu überwachen. Das soll Konflikte mit Firewalls verhindern, die auf derselben Maschine laufen.

Libvirt-Monitoring. (Quelle: http://www.monitorix.org)

Libvirt-Monitoring. (Quelle: http://www.monitorix.org)

Der Mail-Graph zeigt nun auch die SPF-Ergebnisse (Sender Policy Framework) in Echtzeit. Monitorix 3.6.0 unterstützt zudem den Nvidia-Treiber 340.24. Eine Änderung am DST-Wert im Graphen zum Netzwerk-Interface verhindert unerwartete riesige Spitzen in der Grafik. Nicht zuletzt reduziert Monitorix die CPU-Load auf Servern mit großen Logfile-Sammlungen. Herunterladen lässt sich die Software, die unter der GPLv2 steht, über den Downloadbereich der Webseite.

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