Monitorix 3.5.0 ist FHS-kompatibel und bringt zwei neue Graphen mit

Wichtige Änderungen, neue Features, Bugfixes, das alle bringt die neue Version 3.5.0 von Monitorix mit, einem Monitoring-Tool unter GPLv2.

Die Software ist in Perl geschrieben und fußt auf dem RRD-Tool. Zunächst mal, schreiben die Anbieter in ihrer Release-Notiz, gebe es zwei neue Graphen. Einer beobachte eine nach oben offene Zahl an Geräten zur unterbrechungsfreien Stromversorgung des Herstellers APC. Der andere betrachte Details bestehender IPv4- und IPv6-Netzwerkverbindungen, was protokollspezifische Statistiken einschließe.

Einer der beiden neuen Graphen von Monitorix zeigt Details zu Netzwerkverbindungen.

Einer der beiden neuen Graphen von Monitorix zeigt Details zu Netzwerkverbindungen.

Eine neue Option namens “addendum_script” nimmt die vom User versendeten Daten mit in die E-Mail-Statistik auf. Auch die exakte Versandzeit für E-Mails lässt sich festlegen. Festplatten für das Monitoring kann der Admin nun über “/dev/disk/…”-Pfade integrieren. Die neue Option “accept_selfsigned_certs” schließt selbstunterschriebene Zertifikate ein, wenn der Admin HTTPS-Verbindungen konfiguriert.

Eine wichtige Änderung: Unter “/etc/monitorix/monitorix.conf” findet man nun das Konfigurations-File, das Verzeichnis “/etc/monitorix/conf.d” akzeptiert Konfigurationsdateien von Drittanbietern, was sich hauptsächlich an Hersteller von Modulen für Monitorix richtet. Die neue Location für Web Files ist das Verzeichnis “/var/lib/monitorix/www”, das Monitorix mit dem FHS (Filesystem Hierarchy Standard) versöhnt.

Debian-Pakete der neuen Version scheint es noch nicht zugeben, RPMs und der Quellcode lassen sich über den Downloadbereich auf der Projektseite oder über Github herunterladen.

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