Die Firma Mips Technologies tritt der Linux Foundation bei. Das Unternehmen aus Mountain View stattet mit seinen Embedded-Paketen aus CPU, IP-Anbindung und weiterer Software zum Beispiel Router von Cisco, Digital-Receiver von Sony oder Laserdrucker von HP aus.
Als Motiv gibt Mips Technologies an, Linux-basierte Mehrkernsysteme auf Consumer-Geräten stärken zu wollen. In der Rubrik Tools und Software der Unternehmenswebseite finden sich diverse Linux-Helfer, und der in der Meldung zitierte Software-Chef gibt an, dass die Mips-Entwickler größtenteils auf Linux-Maschinen arbeiten. Open Source zum Download bietet das Unternehmen augenscheinlich nicht an.
Die erst 2007 gegründete Linux Foundation bezahlt die Arbeit des Linux-Erfinders Linus Torvalds und anderer Kernel-Entwickler. Sämtliche großen Player wie Intel, AMD, Novell, IBM oder Red Hat gehören zu den jetzt 40 Mitgliedern, aber auch unbekanntere Unternehmen wie der Open-Source-Integrator Black Duck, oder die aus Film-Vorspännen bekannten Dreamworks sind an Bord, die übrigens nicht in Hollywood an Linux tüfteln, sondern wie Novell in Waltham, Massachussetts sitzen. Zuletzt trat Canonical zur Linux Foundation hinzu.




