Microsoft hat mit der Melco-Gruppe, zu der der japanische Speicher- und Netzwerkspezialist Buffalo gehört, ein Abkommen zu Softwarepatenten abgeschlossen, das insbesondere die Linux-Geräte des Unternehmens betrifft.
Laut der Pressemeldung von Microsoft bezieht sich das Abkommen, das Melco zu Lizenzzahlungen verpflichtet, im Speziellen auf die NAS-Geräte und Router von Buffalo mit Linux-Betriebssystem. Die Meldung zitiert dazu Hajime Nakai, Direktor und Vorstandsmitglied bei Buffalo:
“Während wir vorhaben, Windows Storage Server für unser NAS-Geschäft weiter auszubauen, wollten wir auch sicher gehen, dass unsere Open-Source- und Embedded-Linux-Geräte über einen entsprechenden Schutz vor IP (Intellectual Property, Anm. der Redaktion) verfügen. Durch die Zusammenarbeit mit Microsoft an einer gangbaren Business-Lösung sind wir in der Lage, unsere Kunden mit dem entsprechenden IP-Schutz zu decken und zugleich unsere Verpflichtungen gegenüber der GPLv2 voll zu wahren.”
Welche Softwarepatente genau betroffen sind, hat Microsoft nicht bekanntgegeben.



