
Andreas Hartl ist seit 2006 der Chef für Plattform-Strategie. Er ist seit 1998 bei Microsoft und war zuletzt Vize-Geschäftsführer für das Großkundengeschäft in Developer Platform and Strategy.
Die Microsoft Deutschland GmbH hat gestern bekannt gegeben, dass sie der Open Source Business Foundation (OSBF) beigetreten ist.
Als Motiv des Beitritts nennt die deutsche Redmond-Ausgründung den Austausch über Schnittstellen, aber auch die Suche nach Verbindungen zu Partnern aus der Open-Source-Branche. Durch den Beitritt ist Microsoft Deutschland jetzt im Vorstand des OSS-Business-Vereins OSBF vertreten. Außerdem hat der Repräsentant, Andreas Hartl, die Rolle des Koordinators der Projektgruppe Interoperabilität übernommen. Von dieser Projektgruppe gibt es bislang online keine eindeutigen Informationen.

Andreas Hartl ist seit 2006 der Chef für Plattform-Strategie. Er ist seit 1998 bei Microsoft und war zuletzt Vize-Geschäftsführer für das Großkundengeschäft in Developer Platform and Strategy.
Der Beitritt sei ein “Schritt im Rahmen der Open Source-Strategie von Microsoft”, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung von Microsoft. In der Mitteilung der OSBF zeigt man sich ebenfalls angetan: Microsoft sei ein “wichtiges Mitglied, von dem alle Beteiligten profitieren”.

Richard Seibt, früher unter anderem Geschäftsführer und Vorstand bei IBM, Suse und Novell, ist Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Foundation e.V.
Zu Stellungnahmen wie weitere Partnerschaften aussehen könnten oder wie es zu der Beitrittsidee kam, waren kurzfristig weder Hartl noch Richard Seibt zu erreichen, der Vorsitzende des OSBF-Vorstands. Stimmen von Hartl und Seibt zu dem Beitritt Microsofts zu der OSS-Vereinigung reichen wir nach, sobald die uns vorliegen.
Update: Kurzinterviews mit Andreas Hartl und Richard Seibt sind online.



