Microsoft hat die Extensible Storage Engine (ESE), eine Non-SQL Datenbank-Engine, unter der MIT-Lizenz zu freier Software gemacht. Die ESE ist seit rund 25 Jahren im Einsatz und hatte ihr Debüt in Windows NT 3.51.
Kurze Zeit später setzte Microsoft die Extensible Storage Engine in Exchange 4.0 ein. In den neunziger Jahren wurde die Engine zweimal neu geschrieben und in den kommenden zwanzig Jahren erfuhr sie massive Updates, berichtet Microsoft auf Github. „ESE läuft auf Hunderttausenden Maschinen und Millionen Laufwerken für die Office-365-Mailbox-Storage-Backend-Server”, teilt Microsoft mit. Und jeder Windows-Client nutze ESE für einige darauf aufbauende Datenbanken. ESE kann also als gewichtiger Teil von Windows angesehen werden.
Auf Github liegt nun der Code der ESE zum Download. Wie Microsoft weiter berichtet, ist geplant, später auch die Kommentare zum Code zu veröffentlichen. Die hat der Hersteller derzeit noch entfernt, um sie zu prüfen. Zu den Zukunftsplänen zählt auch die Veröffentlichung von Build-Files, Codegen-Skripten und von Infrastruktur zum Bau von ESE.



