Das Web Framework Meteor erreicht Version 0.9.0, die nun automatisch alle vom Entwickler verwendeten Pakete aktualisiert und CSS Live Injections unterstützt.
Version 0.9.0 des Web Frameworks Meteor vereinfacht den Umgang mit Paketen. Diese lassen sich über “meteor add” und “meteor remove” ergänzen und entfernen. Der Befehl “meteor update” aktualisiert auch Pakete, die nicht zum Grundbestand des Frameworks gehören. Eine Offline-Suchfunktion (“meteor search”) haben die Macher ihrem Framework ebenfalls spendiert, zum Herunterladen eines Paketes muss der Rechner allerdings online sein.
Eine intelligente Software achtet laut der offiziellen Ankündigung zukünftig darauf, kompatible Sets von Paketen zusammenzustellen, damit Meteor nicht Dutzende Versionen derselben Software mitschleppt. Nicht zuletzt übernimmt eine Meteor-Projekt im Entwicklungsprozess CSS-Änderungen automatisch und in Echtzeit, so dass Entwickler sofort den Effekt ihrer Modifikationen sehen.
Das Webframework Meteor ermöglicht es Entwicklern, ein Set von Paketen verschiedener Dienste zusammenzustellen und damit Webanwendungen aufzubauen. Es aktualisiert HTML-Sites in Echtzeit und erlaubt es, das Mongo-DB-API auch auf Clients zu verwenden. Die Datenbank lässt sich so direkt über Querys füttern.
Meteor synchronisiert Änderungen zwischen den Clients und Servern über Websockets und bringt eine so genannte Hot-Code-Push-Funktion mit, die Continuous Deployments zulässt. Eine Latency Compensation soll Verzögerungen über Internetverbindungen minimieren, indem Meteor Änderungen zunächst client-seitig vornimmt und dann an den Server schickt, der sie gegebenenfalls wieder rückgängig macht.
Herunterladen lässt sich die neueste Version von Meteor über die Github-Seite, Informationen zur Paketmigration liefert ein Hackpad.



