Medienanstalten: Internet wächst als Informationsmedium

Der Vielfaltsbericht der Medienanstalten 2022 sieht das Fernsehen noch als Informationsquelle Nummer eins in Deutschland. Doch bei den unter 50-Jährigen liegt das Internet schon jetzt vorne, heißt es im Bericht.

Im Trend nehme damit die Relevanz des Internet als Informationsquelle erneut weiter zu. Dabei erfreuten sich auch die digitalen Angebote klassischer Medien im Internet hoher Nutzung, teilen die 14 Landesmedienanstalten mit. Und auch für Informationen mit Lokalbezug habe das Internet die größte Tagesreichweite in der Gesamtbevölkerung.

Rund 30 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nennen Soziale Medien als ihre wichtigste Quelle für Nachrichten und Informationen zum aktuellen Zeitgeschehen, heißt es im Bericht.

Knapp Dreiviertel der 14- bis 29-Jährigen gibt an, sich im Internet über das Zeitgeschehen zu informieren, unter einem Drittel tut dies im Fernsehen – Tendenz weiter sinkend. Bei den 30- bis 49-Jährigen gibt immerhin noch knapp die Hälfte an, sich gestern im Fernsehen über das Zeitgeschehen informiert zu haben. 66 Prozent und damit deutlich mehr Menschen dieser Dekaden gehen zur Informationsnutzung online. Das Internet hab bei den unter 50-Jährigen das Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Fernsehen für sich entschieden. Bei den 14- bis 29-Jährigen habe sich der Wechsel hin zum Internet längst vollzogen. Der Bericht ist online nachzulesen.

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