Matthew Garrett hat für Canonical und Red Hat gearbeitet und kümmert sich unter anderem Power Management, Secure Boot und UEFI-Support. Nun unterstützt er das Board of Directors der Free Software Foundation.
Matthew Garrett sei ein wirklich überzeugter Verteidiger für die Freiheit der Anwender, schreibt Richard M. Stallman, Präsident der Free Software Foundation. Diese habe daher Glück, ihn nun im Board of Directors zu haben.
Wie die FSF in ihrem Announcement schreibt, arbeite Garrett an der Schnittstelle zwischen Kernel, Plattform-Firmware und Benutzersicherheit und habe es in diesem Spannungsfeld geschafft, die Kontrolle der Benutzer über ihre Geräte zu bewahren. Anfang des Jahres hat Garrett den Free Software Foundation Award erhalten.
Auch Garrett selbst äußerte sich zu seinem Schritt. Die Zahl der Bedrohungen für die Freiheit der Benutzer habe sich in den letzten 30 Jahren, seitdem die FSF aktiv sei, unglücklicherweise deutlich verstärkt. “Die FSF setzt sich weiterhin gegen Versuche ein, das Recht der Anwender und Entwickler zu beschneiden, die Kontrolle über die von ihnen verwendete Software und ihnen gehörende Hardware auszuüben. Ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.”





