Der dezentrale und quelloffene Microblogging-Dienst Mastodon ist in Version 3.2 zu haben. Diese Ausgabe bringt einen neuen Sicherheitsmechanismus mit, um Logins zu schützen und lässt Nutzer Thumbnails für Audio- und Videodateien gezielt auswählen.
Wer Videos in seine Mastodon-Streams einbettet, hatte bisher keine Möglichkeit, über das den Besuchern angezeigte Bild zu entscheiden. Der Videoplayer schnappte sich einfach das erste Frame und verwendete es als Thumbnail für das Video. Das ist nun anders: Anwender dürfen den Thumbnail über das “Bearbeiten”-Menü jetzt selbst auswählen.
Weiterhin verbessert die neue Version von Mastodon das Aussehen des Audioplayers. Dabei hilft unter anderem, dass die Software automatisch die Album Art für einen hochgeladenen Song identifiziert und anzeigt. Alternativ hat ein Benutzer auch hier die Chance, einen eigenen Thumbnail zu liefern. Die Player-Software pickt dann die in der Album Art vorherrschenden Farben heraus und verwendet diese auch, um den Player farblich angepasst darzustellen.
Einbetten und Security
Teilen Mastodon-Nutzer ihre Songs und Videos mit anderen Plattformen, zeigen diese die Multimedia-Inhalte eingebettet an. Voraussetzung dafür ist, dass sie das “twitter:player”-Tag unterstützen. Wer anderen Accounts folgt oder diese aus bestimmten Gründen blockiert, kann nun dabei Hinweise angeben, um sich auch später an die Gründe zu erinnern.
Daneben gibt es neue Security-Funktionen, die unter anderem die Accounts der Anwender besser vor unerlaubten Login-Versuchen schützen. Wer keine 2FA (Zwei-Faktor-Authentisierung) einsetzt, mindestens zwei Wochen weg war oder sich mit einer bislang unbekannten IP-Adresse anmeldet, muss zusätzlich einen Token angeben, die Mastodon an die eigene E-Mail-Adresse sendet. Damit tritt also in bestimmten Fällen automatisch eine Art 2FA in Kraft. Die Mastodon-Entwickler fordern ihre User allerdings dazu auf, die 2FA am besten selbst einzurichten. Herunterladen lässt sich Mastodon 3.2 über Github.




