Make-Play-Live veröffentlicht ARM-Board Improv

Mit dem ARM-basierten Entwicklerboard Improv bietet das Projekt Make-Play-Live sein erstes Produkt an.

Das Improv besteht aus einem Feature Board mit Schnittstellen und der darunter befestigten CPU-Karte mit Hauptprozessor und RAM. Das Kernstück ist ein dualcore ARM-System-on Chip-(SoC) mit ARM-Cortex-A7, 1 GHz Taktrate, 1 GByte RAM und 4 GByte NAND-Flash sowie einem Grafikchip mit OpenGL-ES-Unterstützung. Zu den Anschlüssen zählen 2 USB-Ports (ein Fullsize-Host und ein Micro-OTG), SD-Kartenleser, HDMI, 10/100-Ethernet, SATA, I2C, VGA/TTL und 8 GPIO-Pins. Alles in allem wiegt das passiv gekühlte Gerät unter 100 Gramm.

Das Improv besteht aus CPU-Karte (links) und Feature Board.

Das Improv besteht aus CPU-Karte (links) und Feature Board.

Vorinstalliert ist die Linux-Distribution Mer OS mit Zypper-Paketmanager, Systemd, X.org, Wayland, Qt 4, Qt 5, KDE Plasma Desktop und Plasma Active sowie dem Mer Platform SDK. Entwickler können zudem den Mer Open Build Service nutzen, um ihre Pakete kompilieren zu lassen. Nach Angaben des Projekts lassen sich auch Debian, Linaro und Android auf dem Gerät zum Laufen bringen.

Wie Aaron Seigo von Make-Play-Live in seinem Blogeintrag zum Produkt betont, ist das Improv-Board Open Hardware. Die CPU-Karte folgt dem Standard EOMA68, der Schaltplan des Feature Board steht unter GPL. Das Produkt richtet sich an Hard- und Software-Bastler, die darauf kreative Produkte aufbauen sollen. Seigo lädt sie in die hauseigenen Diskussionsforen ein.

Verbraucher in Deutschland zahlen für ein Improv inklusive Versand und Mehrwertsteuer rund 100 US-Dollar. Weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeit gibt es unter https://makeplaylive.com

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