Luminance HDR (früher bekannt unter dem eher sperrigen Namen Qtpfsgui) liegt in Version 2.4.0 vor und punktet mit neuen Features.
Das HDR im Titel steht für High Dynamic Range, einen Begriff, der den meisten Hobbyfotografen etwas sagen dürfte. HDR-Bilder geben deutlich mehr Helligkeitsunterschiede wieder als gewöhnliche Bilder, die aufgrund des eingeschränkten Dynamikumfangs oft unter- oder überbelichtet wirken. HDR-Bilder entstehen dabei häufig mit Hilfe von Tone Mapping, indem der Fotograf per Hand oder dessen Kamera automatisch drei gewöhnliche Bilder mit unterschiedlicher Belichtungen zu einem HDR-Image montiert.
Eine Software, die beim manuellen Erstellen solcher Fotos hilft, ist Luminance HDR. Sie funktioniert plattformübergreifend, Version 2.4.0 bringt nun automatisches Anti-Ghosting mit, sowie Support für FITS (Flexible Image Transport System), ein Standarddatenformat in der Astronomie, denn auch hier kommt HDR-Fotografie zum Einsatz. Des weiteren verspricht die Ankündigung einen verbesserten Merge-Algorithmus für 32-Bit-TIFFs.
Voraussetzung für die Installation von Luminance HDR ist ein Rechner mit einer CPU, die SSE2 unterstützt. Der Quellcode steht auf Sourceforge zum Download bereit, das Kompilieren setzt ab der aktuellen Version Qt 5 voraus.




