Lucidor, ein Desktop-Programm zum Lesen von E-Books, ist in Version 0.6 erhältlich. Die Open-Source-Software kann nun auch Web-Feeds lesen und archivieren .
Lucidor zeigt digitale Bücher im Epub-Format an. Daneben kann es auch Online-Kataloge (OPDS) nach Titel und Schlagwörtern durchsuchen, beispielsweise Feedbooks und das Gutenberg-Projekt. Im so genannten Newsroom kann der Anwender in der neuen Lucidor-Version Nachrichten-Feeds abonnieren und gruppieren. Aus den Online-Inhalten macht das Tool pro Gruppe ein E-Book im Epub-Format.
Lucidor setzt auf XUL, die GUI-Technologie des Mozilla-Projekts. Daher ist ein installierter Firefox 3 oder 3.5 beziehungsweise XULRunner ab Version 1.9 Installationsvoraussetzung. Binärdateien gibt es für Linux, Mac OS X und Windows, Debian-basierte Distributionen dürfen sich über ein fertiges Deb-Paket freuen. Daneben steht der Quelltext unter GPLv3 zum Download auf der Projektseite bereit.
Eine Vorstellung weiterer Programme zum Lesen und Verwalten von E-Books gibt es in einem kostenlosen Online-Artikel von Dmitri Popov.
- Lucidor verwaltet die lokale E-Book-Sammlung. Allerdings kann das Programm nur Bücher im Epub-Format anzeigen.
- Für PDF-Bücher ruft Lucidor einen externen Viewer wie beispielsweise Evince auf.
- Dank Mozilla-Technologie bietet das E-Book-Programm Tabs, um mehrere Unterfenster zu organisieren.
- Online-Kataloge wie Feedbooks.com kann das Lucidor durchsuchen und die gewünschten Bände herunterladen.
- Auch der Katalog des umfangreichen Project Gutenberg steht zur Verfügung.
- Der enorme Gutenberg-Katalog muss erst einmal heruntergeladen und gespeichert werden.
- Lucidor 0.6 kann RSS-Feeds abonnieren und in Epub-Bücher packen.










