LTR Update: MySQL replizieren

Soll die Datenbank ausfallsicherer werden, denkt man womöglich an einen Cluster – soll sie mehr Last schultern können, könnte ein Loadbalancer das Mittel der Wahl sein. Und wenn sie schneller und zugleich sicherer werden muss? Dann greift der IT-Architekt häufig zur Replikation. Über die verschiedenen Methoden und Verfahren informiert dieser Beitrag am Beispiel von MySQL.

MySQL bietet sich einer Einführung in das Thema Replikation insofern als gutes Beispiel an, als es von Haus aus eine ganze Palette einschlägiger Techniken beherrscht. Dazu gehören asynchrone, synchrone und neuerdings semi-synchrone Methoden zur Vervielfältigung und Verteilung von Datenbankinhalten genauso wie anweisungs- oder zeilenbasierte Techniken. Alle haben in speziellen Einsatzfällen ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, die dieser Beitrag genau auseinander dividiert. Was sich für ein Backup eignet, das ist vielleicht für einen HA-Cluster ungeeignet und was sich in einem Fall als schlank und elegant erweist, hat in einer anderen Situation nicht hinnehmbare Nachteile. Wer die jeweiligen Wirkprinzipien aber einmal verstanden hat, wird sich leicht orientieren und fundierte Entscheidungen treffen können.
Eine wichtige Rolle spielen auch die geeigneten Tools. Der vorliegende Beitrag geht hier insbesondere auf das Maat-Toolkit ein, das eine ganze Werkzeugbox mitbringt, die auf viele Replikationsprobleme passt und es unter anderem auf einfache Weise erlaubt, den Synchronisationsstatus zu überprüfen. Auch die Resynchronisation einzelner Tabellen ist damit problemlos möglich.
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