Das Linux Professional Institute (LPI) hat einen neuen regionalen Vertretungspartner verkündet: Das LPI Central Europe soll für einen professionellen Linux-Standard in Österreich, Deutschland, der Schweiz und den Beneluxländern werben.
Das LPI Central Europe ist eine neue Organisationebene zwischen dem gemeinnützigen Linux Professional Institute (LPI) mit Hauptsitz in Kanada und seinen weltweiten lokalen Vertretungen. Ihr Bestehen hat das LPI jetzt anlässlich der Linux World in Utrecht (31. Oktober – 1. November) offiziell bekannt gegeben.
Betreut und geführt wird das zentraleuropäische LPI von der Open Source Certification GmbH (OSC). Diese Firma gründeten Mitglieder des LPI e.V. im Oktober 2006 anlässlich der Ernennung zum Hauptpartner des LPIs für den innereuropäischen Bereich. Die Geschäftsführer von OSC beziehungsweise LPI Central Europe, Klaus Behrla und Reiner Brandt, sind beide im Vorstand des LPI e.V. German vertreten. Alle drei Funktionseinheiten teilen das Layout der LPI-Webseite – und die Firmenanschrift in Kassel.
Dem Netzwerk liegt die Regional Enablement Initiative des LPI zu Grunde, wobei regionale Vertragspartner (Affiliates) Linux und das LPI vor Ort promoten sollen. Dafür schließt das LPI in Kanada Vertretungsverträge vor allem mit Firmen, erläuterte Klaus Behrla, unter anderem Mit-Geschäftsführer der OSC, gegenüber Linux-Magazin Online. Firmen erhielten dabei den Vorzug, erläutert Behrla, weil sie bessere finanzielle und personelle Ressourcen mitbrächten. “Der LPI e.V. bleibt bestehen”, versicherte er im Gespräch mit Linux-Magazin Online, “und bleibt ein vitaler Verein, der auch andere, eigene Aufgaben wahrnimmt. Wir haben mit der LPI Central Europe lediglich eine Zwischenschicht eingezogen. Das LPI hat sich professionalisiert.”
Bei der IT-Fachmesse Systems in München waren also am Stand des LPI Central Europe bekannte Gesichter zu sehen, die Linux-Interessierten bereits von Verein und GmbH vertraut waren.



